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Umlaufende Flaute und enorme Hitze beschreiben unseren gestrigen Tag am besten. Trotzdem schafften wir ein Etmal von 129 Meilen. Die Nacht war herrlich mit Sternschnuppen, Mond... aber leider immer noch völlig ohne Wind und bei einer Fahrt von 1-3 Knoten und flappenden Segeln konnte kaum einer gut schlafen da das vertraute Gurgeln des Wassers fehlte. Kurz vor dem Frühstück kam dann wieder etwas Wind und nun segeln wir mit 3-5 Knoten Richtung Bermuda. Gerade hatten wir Mail-Kontakt mit den Holländern der Urania, die in einer vierstündigen Wache 0,8 Meilen gen Osten gemacht haben und berichten, dass sie bei 10 Knoten Wind endlich wieder 3,5 Knoten Fahrt machen. Da sind wir dann doch noch etwas
schneller bei entsprechendem Wind. Außerdem hat die Crew der Urania einen Sing and Dance Contest für morgen (Pfingstsonntag) ausgerufen und wir überlegen, ob wir vielleicht etwas Ähnliches starten sollten.
Die Crew nutzt das Wetter um an ihrem Teint zu arbeiten und nachdem die eine Bilge von geschmolzener, ausgelaufener Butter befreit worden war verbesserte sich auch mal wieder der Geruch an Bord. Ansonsten gibt es wohl Überlegungen der Race Leitung das Rennen auf See zu beenden, damit die weit zurückliegenden Schiffe unter Motor noch rechtzeitig nach
Bermuda kommen können, aber wir sind uns mit der Urania einig, dass die Schiffe der Klasse D weitersegeln wollen und nun hoffen wir auf die Zustimmung der Rona 2 und der Xsaar.
Viele liebe Grüße vom Atlantik
Eure Petercrew
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