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Die Zeit der warmen Nächte ist vorerst vorbei, die Heizung vom Golf ist ausgefallen. Wir segeln jetzt direkten Kurs nach New York, Wind und Zeitplan ließen einen Abstecher durch Chesapeake Bay (via Annapolis) nicht zu. So wird Mr. Obama warten müssen, bis wir das nächste Mal hier vorbeikommen, bevor wir ihn in Washington besuchen können.
Wir segeln relativ dicht vor der Küste, Wind weht beständig aus SE bis SW, also immer raum. Tagsüber Spi, nachts ausgebaumte Genua oder ausgebaumter Klüver, wir segeln ja gerade keine Regatta.
Woran merkt man also, dass wir den Golfstrom verlassen haben?
1. Das Wasser ist mittlerweile auf arktische 22°C abgekühlt.
2. Jule fragte gerade bibbernd, ob wir eine Eiswache in den Bugkorb beordern sollten. Martin schlug vor zu wenden und schnell auf Kurs 180° zu gehen.
3. Es wird der Ruf nach warmen, statt nach kalten Getränken laut.
Ihr seht also, dass wir unter grandiosem Sternenhimmel mal wieder auf hohem Niveau jammern.
Gerade wurde die heiße Milch mit Honig geliefert, daher erstmal Schluss fürs erste!
Es ist 1 Uhr Bordzeit, POS: 36°49.8 N und ß74°48.0 W. Noch etwa 260 Meilen bis New York.
eure PETERcrew
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