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Freunde!
Gestern ein Experiment gestartet: Mit Coffeintablette durch die Hundewache (so stark wie drei Tassen Kaffee).
Vorteil: Man ist hellwach, wirklich HELLWACH!
Nachteil: Wie gesagt, man ist hellwach, während die anderen Hundewachen-typisch nicht besonders gesprächig sind. Als Folge langweilt man sich tierisch.
Weiterer Nachteil: Man ist hellwach, und das bis es hell wird und man zur nächsten Wache raus muss. Man schiebt die Müdigkeit also nur vor sich her.
Fazit: Lasst es! Sitzt lieber lethargisch in der Prolowanne und friert.
Danach könnt ihr wenigstens schlafen.
Die Ergebnisse dieser Versuchsreihe werden wir veröffentlichen unter dem Titel "Seesegeln im Wandel der Zeiten, Teil 6: Einsatz legaler nichtalkoholischer Aufputschmittel"
Nicht-legale Aufputschmittel werden in Teil 7 behandelt.
Zu den Tatsachen: Seit heute Morgen liegt Skagen achteraus, wir nageln gerade mit 9 Knoten an Laeso vorbei.
Der bekanntermaßen schwergängige Motorknüppel hat schließlich doch den Dienst versagt: Er bewegt sich gar nicht mehr. Jetzt muss der Rudergänger sein "Gas-mehr Gas- Weniger Gas-Maschine Halt!-Maschine rückwärts!!!" in die Achterpiek brüllen, wo einer sitzt und die Bowdenzüge zum Motor direkt bedient. Im Hafen haben wir das noch nicht getestet.
So. Wir erwägen, einen Hafen (ich darf nicht sagen, welchen) anzulaufen.
Um zu pennen. Zum Beispiel.
57°15N
10°40E
Handbreit, Euer Mr.N
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