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Montag, 20.4.09, abends:
Als wir heute bei leichtem Wind immerhin 5-6kn Fahrt machten, war es am wichtigsten, dass das Deck immer sonnenbeschienen war. Um vier Uhr Nachmittags gingen wir höher an den Wind, damit die Sonne hinterm Groß noch aufs Deck schien. Eine Dreiviertelstunde später fielen wir wieder ab und ließen die Sonne von der anderen Seite auf uns scheinen. Die Fahrt fiel dabei auf 3kn ab, was für Klaus die ideale Geschwindigkeit zum Angeln ist. Die Angelschnur wurde im Laufe der Etappe schon mehrfach optimiert, doch der Erfolg ließ auf sich warten. Klaus meinte, die Fische würden nur bei Manövern beißen, und tatsächlich: Mitten beim setzen des IKEA-Spi biss ein Fisch an. Das kapitale Tier, welches meterlang und aalförmig war, konnte sich jedoch leider befreien. Wir wechselten über den Wappen-Spi zurück auf die G1. Abends nahm der Wind weiter ab. Auf glattem Wasser mit langer Dünung spiegelte sich in zarten blau-, grau- und rosatönen der Sonnenuntergang und der Abendhimmel. Obwohl das Wasser nach totaler Flaute aussah, machte der Peter noch 3kn Fahrt durchs Wasser. Das Essen an Bord ist auch nicht von schlechten Eltern. Heute Mittag machten Margarethe und David Pizza, abends briet David Pfannkuchen. Helge hatte "Smut" in seinem wikipediafähigen smartphone nachgeschaut und belehrte uns, dass der Smut an Bord für die Moral verantwortlich ist.
Dienstag, 21.4.09:
Noch verschlafen und müde von der Nachtwache war die Begeisterung noch mäßig, als der Vorschlag gemacht wurde, den Spi zu setzen. Doch als der IKEA-Spi bei 2-3Bft stand und der Peter 6,5kn Fahrt durchs Wasser machte, genossen alle das Gefühl. Mit fast unveränderter Segelstellung und 3-4 Bft heizten wir den ganzen Tag über die Biskaya in Richtung Spanien. Auch Klaus' anglerische Ambitionen wurden von einem ersten Erfolg gekrönt. Als der Wind gegen Abend wieder abflaute, verfing sich ein Hornhecht im Haken, der zum Abendbrot auf dem Tisch landet. zurück |
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