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Moin ASV, moin Welt, Nach einem aufregenden und entspannenden Landgang in St. Peter Port tuckern wir gemütlich bei totaler Flaute und Sonnenschein dem offenen Atlantik entgegen. Zum Frühstück gab es Rührei und Croissants aus der "Boulangerie Victor Hugo". Am Samstagabend waren wir gemeinsam auf Kneipentour. Es gab viel Live-Musik und aufgetakelte Frauen, die trotz der Kälte sehr kurze Röcke anhatten. Nach zwei, drei Bier teilten sich die Wege. Bis zur Sperrstunde waren noch viele von uns unterwegs. Als die meisten schon in der Koje lagen, holten Karl, Helge, Christina und David noch Gin und Tonic von Bord, stürzten sich in das schon reichlich alkoholisierte Nachtleben von St. Peter Port und landeten in einem Nachtclub, in dem House aufgelegt wurde. Auf dem Rückweg zum Peter stellten sie fest, dass die Riemen des Peterchen verschwunden waren. Das dunkle Hafenbecken trennte sie vom Peter, der schon in der Nachtruhe schlummerte. Es wurden nun trotz des schon beachtlichen Alkoholpegels mehrere Pläne zur Überquerung des Wassers ausgearbeitet: A) Karl schwimmt zum Peter und holt eine Leine B) wir paddeln mit den Händen C) wir nehmen ein anderes Dinghi und holen eine Leine. Die Entscheidung fiel auf Version C. Das Peterchen ist übrigens als Seilfähre gut geeignet und wesentlich schneller als gerudert. Am nächsten Morgen lagen die Riemen wieder auf dem Steg als seien sie nie weg gewesen. Der Sonntag war wolkenverhangen und windig, ein idealer Wandertag. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, fuhren mit dem Bus zum anderen Ende der Insel und gingen dort an felsigen Buchten und Sandstränden entlang. Karl fotografierte einen toten Hai, der am Strand lag. Um vier Uhr nachmittags trafen wir uns am Fort, das man zu dieser Zeit für nur ein Pfund besichtigen konnte. Es war eine große, verwinkelte Festung mit langer Geschichte, von der wir eine schöne Aussicht über Hafen und Bucht hatten. Grüße von der Peter-Crew zurück |
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