ASV Kiel
 

Amerikanski, ihr seid erobert!

Erstellt am 23.06.2009
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Charleston war im Bürgerkrieg eine uneinnehmbare Festung - aber weder kein Wind von vorn, Golfströme von unerwarteter Wirkung noch Hundertschaften von Custom Officers konnten uns von einem ruhmreichen Landfall abhalten.

Unser Ziel erreichten wir selbstverständlich mit solidem Vorsprung. "There are no competitors", wie Sönke schon am ersten Abend einer Ureinwohnerin dieser Gegend, die uns zahlreiche Geschenke darbot und unsere Glasperlen staunend entgegennahmen, klar machte.

Dumme Delfine schnauben im Hintergrund, pummelige Pelikane kreischen am Himmel und das gelbe Arschloch brennt nur so vom Himmel. Nur mit Wein, Bier, Sweet Tea-Vodka, Reste vom Dark&Stormy, Gin Tonic, und Planteur ist die Misere auszuhalten.

Charleston ist eine wunderschöne Südstaatenstadt, allerdings nicht auf die aktuelle Springtide ausgelegt und daher aktuell größtenteils unter Wasser. Morgen (Dienstag) verholen wir uns in die City Marina und empfehlen zum Landgang Gummistiefel.

Was wir noch entdeckten: Amerika rettet das Weltklima! Die Styroporbecher mit Cola werden mittlerweile ohne Plastikstrohhalme dargeboten. Und auch um den Patriotismus ist es noch gut bestellt, in längsseits liegenden Flugzeugträgern mit den üblichen Darstellungen der amerikanischen Kriegsgeschichte werden wir sehr gut auf den Stolz dieses Stammes vorbereitet. Im Kiosk gibt's auch Civil War.

Mittlerweile füllt sich der Hafen. Fazisi kam als erste nach uns an. Sie hatten Probleme mit den Backstagen und konnten zeitweise auf Bb-Bug nur kleine Vorsegel und das Groß gerefft fahren. Der 80 Fuß-Whitbreadracer war dennoch ein hartnäckiger Gegner. Rona hat es gestern noch vor der Flaute hierher geschafft, Urania kam heute an.

Für die lauen Sommernächte: Wir brauchen dringend den Text von Johnny 17, bitte per E-Mail an Etappe4.

Die Peter-Crew


 

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